Praxisanleitung

Ziele und Aufgaben

  • Fachpraktische Anleitung und Ausbildung erhält auf allen Führungsebenen einen hohen Stellenwert.
  • Kompetente und qualitätsgesicherte Praxisanleitung und Ausbildung.
  • Positives Praktikumserleben von Auszubildenden und Anleitenden, kontinuierliches Feedback, regelmäßige Rückmeldung über Praktikumsverlauf.
  • Gemeinsames Verantwortungsverständnis im Team über fachpraktische Anleitung und Qualitätsansprüche.
  • Anreize für die Übernahme von Anleitungsverantwortung.
  • Bindung neuer Pflegemitarbeiter:innen durch deren gezielte, strukturierte Einarbeitung.
  • Entwicklung und strukturelle Verankerung einer Organisations- und Kommunikationskultur für fachpraktische Anleitung und Ausbildung.
  • Die Vernetzung von theoretischem mit praktischem Wissen stellt eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflege dar.
    Insbesondere Praxisanleiter:innen nehmen hier eine essentielle Rolle ein, wenn es darum geht, Anzuleitende unterschiedlicher Qualifikationsniveaus in der Gesundheits- und Krankenpflege zielorientiert und systematisch anzuleiten sowie Lernprozesse- und Ergebnisse zu evaluieren.
  • Die ÖGKV BAG PAL ist eine Plattform zur Vernetzung relevanter Themen aus dem Bereich Praxisanleitung. Durch die Zusammenarbeit von PAL aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen, ist ein aktives Auseinandersetzen mit Fachexpertisen, innovativen Ideen und Vorschlägen zur professionellen Entwicklung der Pflegepraxis möglich.
  • Ein wesentliches Ziel der ÖGKV BAG PAL ist, den Stellenwert der professionellen Anleitung in der praktischen Ausbildung zu stärken und weiterzuentwickeln.
  • Diese Vernetzung schafft berufliche Identität und ist daher für die Mitglieder der ÖGKV Bundearbeitsgemeinschaft unerlässlich. Durch die Novellierung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes, welche umfangreiche Reformen am Sektor Ausbildung, sowie die Weiterentwicklung der Kompetenzbereiche neu definierte bzw. in Folge, mit der Novellierung 2022, weiter definieren, steigt die Bedeutung und die Anforderung an eine zukunftsorientierte fachpraktische Anleitung.

Mitglieder

Helga Schiner
Vorsitzende/Mitglied der ÖGKV Bundesleitung

Helga Schiner

Diplomierte Gesundheits-Krankenpflegerin für allgemeine und psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ausbildung u.a.: Pflegeberatung, Basales und mittleres Pflegemanagement, Praxisanleitung, Qualitäts- und Projektkoordination; Training und Beratung für Aggressions- und Sicherheitsmanagement im Gesundheits- und Sozialbereich

Karin Figl

DGKP, Stationsleitung Pflege, Praxisanleiterin
Klinik Floridsdorf, Wiener Gesundheitsverbund

karin.figl@gesundheitsverbund.at

Christine Guttmann

DGKP, Pflegepädagogin
guttmann.christine@gmx.at

Eveline Binder

DGKP
Krankenhaus Oberwart
Geburtenstation und Koordination Praxisanleitung

Eveline.Binder@krages.at

Bianca Fenz
DGKP, Diplom für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, akademisch geprüfte Praxisanleiterin, zertifizierte Risikobeauftragte sowie Qualitätsbeauftragte im Gesundheitswesen

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder GmbH Eisenstadt
Stabstelle Zentrale Praxisanleitung

bianca.fenz@bbeisen.at

Denise Luschnik, BA

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Mentorin für Praxisanleitung
derzeit Masterstudium Erwachsenen- und Berufsbildung

KABEG
Klinikum Klagenfurt am Wörthersee
Station Lunge - pulmologische Station

denise.luschnik@kabeg.at

Hubert Eckschlager, M.Ed.

Praxisanleiter
Koordination Praxisanleitung KABEG - Klinikum Klagenfurt, Pflegedirektion

hubert.eckschlager@kabeg.at

Mag. Petra Ganaus, MSc

Fachhochschule St. Pölten
Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege

ganaus@stpoelten.lknoe.at

Karl Saureis

DGKP, Praxisanleiter
Praxiskoordinator für den konservativen Fachbereich

Standort St. Pölten Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
Dunant-Platz 1
3100 St. Pölten

Zertifizierter Praxisanleiter, TPT Trainer in der FH St. Pölten und Praxiskoordinator für die konservativen Abteilungen im Haus.

karl.saureis@stpoelten.lknoe.at
Tel: +43 2742 9004-13141

Thomas Wolf, BScN, MSc

DGKP, Praxisanleiter

Stabstelle für Ausbildungs- und Praktikumskoordination
Uniklinikum Salzburg

Tel: 05 7255/55846
t.wolf@salk.at

Dietmar Boldt

DGKP, Praxisanleiter

Landesklinik St. Veit im Pongau Lehrkrankenhaus der PMU Uniklinikum Salzburg Übergangspflege, Praktikumskoordination mit der Tel.: +43 (0)676-8997-46704

d.boldt@salk.at

Thomas Strassegger

DGKP
Praxisanleiter
Mittleres Pfelgemanagement, langjährige Stationsleitung einer internen Bettenstation
Leitung der ARGE Praxisanleitung Krankenhas der Elisabethinen GmbH Graz

Telefon: 0316/70636296
thomas.strassegger@elisabethinen.at

Ines Leitner

DGKP, Stabsstelle Pflegeexpertise
Leiterin der Praxisanleiter-AG

ines.leitner@bkh-kufstein.at
Bezirkskrankenhaus Kufstein, Tirol

Alexander Scherer, MSc

DGKP, Praxisanleiter

Assistent der Pflegedirektion
LKH Feldkirch/Vorarlberg

Tel: 05522/303 4014
alexander.scherer@lkhf.at

René Polanetz

DGKP, Praxisanleiter

Akademischer Pflegemanager
Bereichsleitung Pflegebereich 3

Tel: 05522/303/4083
rene.polanetz@lkhf.at

Carmen Fink

DGKP, Praxisanleitung

Landeskrankenhaus Bregenz
Carl-Pedenz-Strasse 2, A-6900 Bregenz

Roman Breuer, MSc

DGKP, Praxisanleiter
und Praxiskoordinator in der Abteilung Organisationsentwicklung der Direktion des Pflegedienstes im Universitätsklinikum AKH Wien - Wiener Gesundheitsverbund - Medizinischer Universitätscampus

Tel: +43-1-40400/65220
roman.breuer@akhwien.at


Forderungen

Forderungen

Das sind unsere Forderungen, damit Praxisanleitung mit Qualität stattfinden kann!

Mindestforderungen

Finanzielle Vergütung der PAL-Leistungsübernahme
Es darf kein finanzieller Verlust durch Übernahme einer PAL-Funktion entstehen.
Wird die Dienstzeit einer/eines PAL zum Zweck der vermehrten Präsenzanwesenheit z.B. wochentags (MO-FR) für
Auszubildende abgeändert, darf es durch Ausfall von Nacht-, Sonn- und Feiertagsabgeltungen nicht zu einer
schlechteren finanziellen Stellung kommen, als vor PAL-Funktionsübernahme.

  • PAL spezifische inner- und außerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsangebote.
  • Bildungsangebote für jene Pflegemitarbeiter:innen, die Anleitungsaufgaben gemäß GuKG ohne vorherigenfachspezifischen Fort- und Weiterbildungen leisten.
  • Organisationsinterne Bereitstellung PAL bezogener Fachliteratur

Weitere Forderungen

  • Organisation, Koordination der praktischen Ausbildung an der Praktikumsstelle

  • Dienstplangestaltung von Auszubildenden und Anzuleitenden mit besonderer Berücksichtigung der Phasen des Einlernens und Einarbeitens
  • Strukturierte, systematische fachpraktische Anleitung
  • Gesprächsführung, Beurteilung und Praktikumsevaluierung
  • Mitgestaltung und Mitbeurteilung der praktischen Diplomprüfung
  • Vereinbarte und festgelegte Kommunikations- und Kooperationsstrukturen in der eigenen Organisation und zu den kooperierenden Ausbildungsstellen
  • Mitwirkung im theoretischen Unterricht (z.B. Praxiseinführung / Praxisreflexionen, praxisorientierte Fachvorträge,…)
  • Mitwirkung bei der Erarbeitung und Evaluierung von Ausbildungskonzepten und Ausbildungsunterlagen praktikumszuzuteilender Ausbildungsstellen

  • Mind. 200 Stunden theoretischer Unterricht

  • Verpflichtendes berufsbegleitendes Praktikum-
    - 50% der Praktikumsstunden in einer anderen Organisation
    - 50% der Praktikumsstunden an der eigenen Arbeitsstelle

  • 25 % der fachpraktischen Anleitung soll durch eine/n PraxisanleiterIn erfolgen
  • Flexible Dienstplangestaltung entsprechend den Anleitungsaufgaben
  • Im Dienstplan zusätzlich geplante Stunden für PAL

  • Gleichwertige Anerkennung der theoretischen und praktischen Wissensvermittlung
    - PraxisanleiterInnen = Lehrende in der Praxis
    - Lehrpersonen = Lehrende in der Theorie

  • Theoretischer und praktischer Unterricht von GuK Auszubildenden im Themenfeld „Anleitung und Begleitung von Auszubildenden“ als Basisqualifikation für die gesetzlich geforderte pflegerische Kernkompetenz der Begleitung und Anleitung Auszubildender

  • Definierte/r Koordinator/Koordinatorin für Praxisanleitung in der Organisation/Pflegedirektion (Koordinationsstelle - Praxisanleitung)
  • Definierte Ansprechpersonen (Lehrperson) für Praxisanleitung in Ausbildungseinrichtungen
  • Unterstützung durch Vorgesetzte (Pflegedienstleitung, Stationsleitungen, etc.) und Mitwirkung des Pflege- und multiprofessionellen Teams in der fachpraktischen Anleitung
  • Regelmäßiger Theorie >< Praxis Wissenstransfer und Informationsaustausch mit Ausbildungseinrichtungen

  • Einbindung und Mitwirkung in Projekten, Qualitätszirkeln, Arbeitskreisen etc. mit Bezugsthemen zur fachpraktischen GuK-Ausbildung auf regionaler und Bundesebene.

Der neue Folder der ÖGKV Bundesarbeitsgemeinschaft Praxisanleitung. Ein Leitfaden für den Praktikumsprozess (Download).


Unsere Angebote an interessierte Pflegepersonen

  • Mitgestaltung, Mitarbeit in der ÖGKV Bundesarbeitsgemeinschaft Praxisanleitung (ÖGKV BAG PAL)
  • Bundesweite Vernetzung von Praxisanleiter:innen welche sich gegenseitig unterstützen, beraten und ihre praktisch – anwendungsorientierten Erfahrungen, ihr Wissen, austauschen
  • Mitgestaltung der Weiterentwicklung der Professionalisierung und Qualitätssicherung von Praxisanleitung
  • Berufspolitischer Informationsgewinn und Austausch
  • Praxisorientierte Modellunterlagen für fachpraktische Anleitung

Unterstützende Unterlagen für die Gestaltung des Praktikumsprozesses:


Mitglied werden!

Voraussetzungen für eine Aufnahme und Mitwirkung in der
ÖGKV BAG PAL

  • Mitgliedschaft beim ÖGKV
  • Praxistätigkeit in der fachpraktischen GuK-Anleitung
  • Engagement und Kreativität zur Zielerreichung unserer Position und unserer Forderungen
  • Teilnahme an den BAG-Praxisanleitungsterminen
  • Bereitwilligkeit für Planung und Mitgestaltung von Fortbildungen, Veranstaltungen,
    PAL-Konzepten etc.

Wir laden alle interessierten Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in der Gesundheits- und Krankenpflege herzlich zur Mitarbeit in der ÖGKV Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) für Praxisanleitung ein.


Kontakt

Kontakt

bag.praxisanleitung@oegkv.at

BAG PAL Sitzung

24.2.2023 von 09:00-16:00
Uniklinikum Salzburg – Campus LKH
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg