Nach Absolvierung der Grundausbildung gibt es vielfältige Möglichkeiten sich in der Gesundheits- und Krankenpflege zu spezialisieren. Das Weiterbildungsangebot bietet die Möglichkeit bereits erworbenes Wissen zu vertiefen beziehungsweise in Spezialbereichen zusätzliche Kompetenzen zu erwerben.


Setting und zielgruppenspezifische Spezialisierungen – Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege
Um eine Berufsberechtigung in Spezialbereichen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege zu erlangen, sind verpflichtende Spezialisierungen zu absolvieren.
Voraussetzung für die Ausübung setting- und zielgruppenspezifischer Spezialisierungen welche mit einer Kompetenzerweiterung über die Themen des allgemeinen Berufsbildes einhergehen, ist die erfolgreiche Absolvierung der entsprechenden Sonderausbildung/Spezialisierung, Niveau 2, innerhalb von fünf Jahren ab Aufnahme der Tätigkeit.


  • Kinder- und Jugendlichenpflege (1 Jahr/1600 Stunden)
  • Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege (1 Jahr/1600 Stunden)
  • Intensivpflege (8 Monate/1200 Stunden)
  • Kinderintensivpflege (7 Monate/1000 Stunden)
  • Anästhesiepflege (7 Monate/1000 Stunden)
  • Pflege bei Nierenersatztherapie (7 Monate/1200 Stunden)
  • Pflege im Operationsbereich (7 Monate/1200 Stunden)
  • Krankenhaushygiene (6 Monate/800 Stunden)
  • Wundmanagement und Stomaversorgung (90 ECTS)
  • Hospiz- und Palliativversorgung (90 ECTS)
  • Psychogeriatrische Pflege (90 ECTS)
  • Lehraufgaben (1600 Stunden)
  • Führungsaufgaben (1600 Stunden)

Weiterbildungen, die zu keiner Kompetenzerweiterung, sondern lediglich zu einer Wissensvertiefung führen, müssen mindestens 4 Wochen oder 160 Stunden dauern.


Insbesondere stehen folgende Themenbereiche zur Auswahl:

  • Arbeitsmedizinische Assistenz
  • Basale Stimulation in der Pflege
  • Basales und mittleres Pflegemanagement
  • Case- und Caremanagement
  • Diabetesberatung
  • Ethik in der Pflege
  • Familiengesundheitspflege
  • Forensik in der Pflege
  • Gerontologische Pflege
  • Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Gesundheitsvorsorge
  • Hauskrankenpflege
  • Hauskrankenpflege bei Kindern und Jugendlichen
  • Kardiologische Pflege
  • Kinästhetik
  • Komplementäre Pflege-Aromapflege
  • Komplementäre Pflege-Ayurveda
  • Komplementäre Pflege-Kindertuina
  • Komplementäre Pflege-Therapeutic touch
  • Kontinenz- und Stomaberatung
  • Kultur- und gendersensible Pflege
  • Onkologische Pflege
  • Palliativpflege
  • Pflege bei Aphereseverfahren
  • Pflege bei beatmeten Menschen
  • Pflege bei Demenz
  • Pflege bei endoskopischen Eingriffen
  • Pflege bei medizinisch unterstützter Fortpflanzung
  • Pflege bei Menschen im Wachkoma
  • Pflege bei speziellen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen
  • Pflege bei substanzgebundenem und substanzungebundenem Abhängigkeitssyndrom
  • Pflege in Krisensituationen
  • Pflege und Erziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Pflege von behinderten Menschen
  • Pflege von chronisch Kranken
  • Pflegeberatung
  • Praxisanleitung
  • Basale Stimulation in der Pflege
  • Ethik in der Pflege
  • Forensik in der Pflege
  • Gerontologische Pflege
  • Hauskrankenpflege
  • Kinästhetik
  • Kultur- und gendersensible Pflege
  • Palliativpflege
  • Pflege bei Demenz
  • Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen
  • Pflege von behinderten Menschen
  • Pflege von chronisch Kranken
  • Pflege von Kindern und Jugendlichen
  • Validation

Weiterbildungseinrichtungen

Weiterbildung Basales und mittleres Pflegemanagement

Mit der Weiterbildung im basalen und mittleren Pflegemanagement erwerben diplomierte Pflegepersonen Zusatzqualifikationen, um als Stationsleitung bzw. als Pflegedienstleitung in Krankenanstalten bzw. Alten- und Pflegeeinrichtungen zu arbeiten. Dies erfordert neben organisatorischem und managementorientiertem Wissen insbesondere kommunikative Fähigkeiten.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Breast Care Nurse

Mit dem Abschluss der Weiterbildung zur Breast Care Nurse erwerben Pflegepersonen Kompetenzen zur Unterstützung von an Brustkrebs erkrankten Frauen und deren Angehörigen. Sie übernehmen Beratung und Diagnosegespräche und sind durchgängige Ansprechpersonen während des gesamten Behandlungsablaufes.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Demenz Nurse

Mit dem Abschluss der Weiterbildung zur Demenz Nurse erwerben Pflegepersonen Kompetenzen zur bestmöglichen Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen. Dieser hochsensible Lebensbereich erfordert neben fachlichem Wissen insbesondere ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Diabetesberatung

Mit dem Abschluss der Weiterbildung in der Diabetesberatung erweitern Pflegepersonen ihre pflegerischen, diätetischen und medizinischen Kenntnisse, um Menschen mit Diabetes mellitus bestmöglich zu beraten und zu schulen. Der Tätigkeitsbereich erfordert neben fundiertem Wissen vorwiegend sozial-kommunikative und empathische Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Herzinsuffizientsberatung

Mit dem Abschluss der Weiterbildung in der Herzinsuffizienzberatung erwerben Pflegepersonen Kompetenzen zur bestmöglichen Betreuung von Menschen mit Herzerkrankungen. Dieser sensible Tätigkeitsbereich erfordert neben fundierten fachlichen Kenntnissen besonders hohe kommunikative Fähigkeiten.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Hygienemanagement im Gesundheitswesen

In der Weiterbildung im Hygienemanagement erwerben Pflegepersonen Kompetenzen zur effizienten Etablierung eines Hygienemanagementsystems in Gesundheitseinrichtungen. Dieses wichtige Thema erfordert neben organisatorischen Fähigkeiten insbesondere ein hohes Fachverständnis.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Intermediate Care in der Pädiatrie

In der Weiterbildung in Intermediate Care in der Pädiatrie erwerben Pflegepersonen Kompetenzen, um eigenverantwortlich im Tätigkeitsbereich der Kinderversorgung professionelle Betreuung anzubieten. Für diesen sensiblen Gesundheitsbereich sind insbesondere eine hohe Belastbarkeit sowie Empathiefähigkeit von Bedeutung.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Opferschutzberatung im Gesundheitswesen („Forensic Nursing“)

In der Weiterbildung in der Opferschutzberatung erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von Menschen mit Gewaltbetroffenheit. Dieser menschlich hochsensible Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Parkinson Nurse

In der Weiterbildung zur Parkinson Nurse erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von Menschen mit Parkinsonerkrankung. Dieser menschlich hochsensible Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Pain Nurse

In der Weiterbildung zur Pain Nurse erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von SchmerzpatientInnen. Dieser umfassende Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Pflege bei außerklinischer Beatmung

In der Weiterbildung in der Pflege bei außerklinischer Beatmung erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von Menschen mit besonderen Atmungsbedürfnissen. Dieser umfassende Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Pflege bei Demenz für PflegeassistentInnen

In der Weiterbildung in der Pflege bei Demenzerkrankungen erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz. Dieser zunehmend bedeutende Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Pflege bei endoskopischen Eingriffen

In der Weiterbildung in der Pflege bei endoskopischen Eingriffen erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege in der Endoskopie. Dieser umfassende Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative und soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen für Pflegeassistent:innen

In der Weiterbildung in der Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen erwerben Pflegepersonen Zusatzwissen zur bestmöglichen Betreuung und Pflege von Menschen mit psychischen oder neurologischen Störungen. Dieser hochsensible Tätigkeitsbereich erfordert neben spezifischem Fachwissen insbesondere kommunikative wie soziale Kompetenz.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Praxisanleitung

In der Weiterbildung zur Praxisanleitung erwerben Pflegepersonen Führungsqualitäten, um eine Schlüsselrolle in der praktischen Ausbildung von medizinischem Personal auszuüben. Dieser verantwortungsvolle Tätigkeitsbereich erfordert ein hohes Maß an Organisations- und Managementtalent sowie soziale und kommunikative Kompetenzen.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Rheumaberatung

In der Weiterbildung in der Rheumaberatung erwerben Pflegepersonen zusätzliche Qualifikationen zur bestmöglichen Mitwirkung im rheumatologischen Tätigkeitsbereich. Diese verantwortungsvolle Position erfordert neben fundierten fachlichen Kenntnissen insbesondere kommunikative Fähigkeiten.
Weiterführende Informationen

Weiterbildung Wundmanagement

In der Weiterbildung im Wundmanagement erlernen Diplompflegepersonen zusätzliche Kompetenzen zur bestmöglichen Wundprävention und Versorgung von PatientInnen. Dieser ganzheitliche Tätigkeitsbereich erfordert neben vertieften fachlichen Kenntnissen insbesondere ein hohes Maß an Empathie und Kommunikationsfähigkeit.
Weiterführende Informationen

Aging Services Management – mit Fernstudium zum Bachelor

Mit dem Bachelorstudiengang Aging Services Management reagiert die Ferdinand Porsche FernFH auf geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die sich aufgrund des demografischen Wandels ergeben.
Inhaltlich setzt das interdisziplinär angelegte Studium im Schnittbereich zwischen Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Gerontologie und Gesundheitswissenschaften an. Dazu zählen unter anderem Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialdiensten und dem öffentlichen Gesundheitswesen, im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, im Medizin- und Gerontotechnik-Sektor, aber auch in anderen Fachgebieten mit Relevanz für die Gesundheit und Lebensqualität der älteren Generation.
Absolventinnen und Absolventen leisten wichtige Beiträge in der Entwicklung und der praktischen Umsetzung neuer Konzepte, die eine höhere Lebensqualität im Alter gewährleisten. Das Curriculum berücksichtigt Einflussfaktoren auf die Gesundheit im Alter, Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement, Projektmanagement, Schnittstellen- und Netzwerkmanagement und den Einsatz neuer Technologien. Auch betriebswirtschaftliche Aspekte wie etwa die Kosteneffizienz sind wichtige Studienschwerpunkte.

Berufsbegleitend zum Studienabschluss

Ein Fernstudium an der Ferdinand Porsche FernFH eignet sich besonders für Personen, die neben ihrer Berufstätigkeit oder ihren Betreuungspflichten studieren wollen, oder die nicht regelmäßig eine Vorlesung besuchen können. Das Studium Aging Services Management richtet sich an Personen im Sozial- und Gesundheitswesen, im Bereich der Technik (insbesondere der IKT) oder in Wirtschaftsbranchen, in denen die sozialen und gesundheitlichen Bedürfnisse älterer Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Ablauf des Fernstudiums

Die einzelnen Module des Studiums werden in 6 Semestern (3 Jahren) absolviert. Ein Semester umfasst dabei je drei kurze Präsenzphasen (Fr/Sa) und zwei betreute Fernstudienphasen. Die Studiengebühren betragen € 363,36 plus ÖH-Beitrag von € 19,20) pro Semester.
Weiterführende Informationen

Masterlehrgang Advanced Nursing Practice

Sie möchten als PflegemanagerIn und -expertIn das Praxisfeld innovativ mitgestalten und die Entwicklung einer evidenzbasierten Pflege fördern?
Mit dem Masterlehrgang Advanced Nursing Practice erweitern Sie Ihre fachliche und wissenschaftliche Expertise für komplexe Pflegesituationen. Sie erwerben Forschungskompetenzen, um aktuelle Forschungsergebnisse der Pflege im Rahmen einer Best Practice anzuwenden. Als zukünftige Advanced-Nurse-Practitioners verfügen Sie sowohl über Spezialwissen auf Pflegeexpert:innenlevel als auch über Führungskompetenzen zur Übernahme von Pflegemanagementaufgaben.
Das Studium verknüpft Wissenschaft und Pflegemanagement, rund zwei Drittel sind Themenbereichen der Pflegewissenschaft und Forschung gewidmet. Durch den Management-Schwerpunkt (rund ein Drittel) sind Sie als Absolvent:in befähigt, verantwortungsvolle Funktionen im Management der Pflege auszuüben sowie Pflegeteams auch fachwissenschaftlich zu unterstützen.

Masterlehrgang Advanced Nursing Counseling

Sie möchten als Gesundheits- und PflegeberaterIn die professionelle Beratung im Praxisfeld der Pflege innovativ mitgestalten und weiterentwickeln?
Mit dem Masterlehrgang Advanced Nursing Counseling erweitern Sie Ihre fachliche und wissenschaftliche Expertise für komplexe Pflegesituationen und erwerben Forschungskompetenzen, um aktuelle Forschungsergebnisse der Pflege im Rahmen einer Best Practice anzuwenden. Als zukünftige(r) Advanced-Nurse-Counselor verfügen Sie sowohl über Spezialwissen auf Pflegeexpert:innenlevel als auch über theoretische und praktische Kompetenzen für Beratungsaufgaben in der Pflege.

Rund zwei Drittel im Studium sind Themenbereichen der Pflegewissenschaft und Forschung gewidmet. Durch den Beratungs-Schwerpunkt (rund ein Drittel) sind Sie als AbsolventIn befähigt, personenbezogene Informations-, Schulungs- und Beratungsaufgaben in diversen Pflegesettings sowie fachwissenschaftliche und organisationsbezogene Consulting-Aufgaben zu übernehmen.

Masterlehrgang Advanced Nursing Education

Sie möchten als Lehrende(r) das Bildungswesen in der Pflege innovativ mitgestalten und die Entwicklung einer Akademisierung in der Pflege fördern?
Mit dem Masterlehrgang Advanced Nursing Education erweitern Sie Ihre fachliche und wissenschaftliche Expertise für komplexe Pflegesituationen und erwerben Forschungskompetenzen. Als zukünftige(r) Lehrende(r) in Advanced Nursing Education verfügen Sie über Spezialwissen auf Pflegeexpert:innenlevel und sind in der Lage, pädagogisch-didaktische Konzepte in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen zu optimieren.

Der Schwerpunkt des Studium ist die Verbindung von Pflegepädagogik und Hochschuldidaktik mit Pflegewissenschaft und -forschung. Als Absolvent:in haben Sie alle Kompetenzen, um verantwortungsvolle Funktionen in der Lehre und Forschung an Hochschulen auszuüben.

Akademischer Lehrgang Public Health

In den Pflege- und Gesundheitswissenschaften hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel vollzogen, der Blick richtet sich neben der Krankheitsorientierung auch auf die Gesundheitserhaltung und -gestaltung. Die beiden Pole "Gesundheit", wie auch "Krankheit" nehmen bereits Ausbildungsschwerpunkte in der Grundausbildung der Pflege- und Gesundheitswissenschaften ein. Der Akademische Lehrgang bietet berufserfahrenen Personen in diesem Bereich eine fokussierte Ausbildung für neue Berufsfelder in Public Health. Mit Absolvierung des Lehrgangs nehmen Sie eine eigenständige Rolle in der primären, sekundären und tertiären Prävention sowie Gesundheitsförderung ein. Sie sind als Community Nurse, School Health Nurse, Family Carer oder in der Betrieblichen Gesundheitsförderung tätig, entwickeln Konzepte und stärken mit zielgruppengerechter Beratung und Schulungsmaßnahmen die Gesundheitskompetenz verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Akademischer Lehrgang Primary Health Care Nursing

International nimmt der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege in Primäversorgungseinrichtungen schon seit Jahren eine wichtige Rolle ein. In Österreich soll dies nun ausgebaut und damit der Zugang zu Gesundheitsleistungen und Hilfe bei Gesundheitsfragen durch Primärversorgungseinrichtungen erleichtert werden. In diesen arbeiten zentral verankerte Kernteams bestehend aus dem gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Hausärzt:innen und Ordinationsassistent:innen eng zusammen. Darüber hinaus sind auch andere Gesundheits- und Sozialberufe in derartigen Einrichtungen vorgesehen.

Als Primary Health Care Nurse übernehmen Sie in der Primärversorgungseinrichtung eine essenzielle Rolle in allen Bereichen der Krankheitsprävention. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören insbesondere Identifizierung von und Beratung bei lebensstil- und lebensumfeldassoziierten Risiken, Langzeitversorgung chronisch Kranker und multimorbider Patient:innen genauso wie präventive Hausbesuche. Ebenso treffen Sie präventive Maßnahmen bei geriatrischen Gesundheitsrisiken, Sie helfen Gesundheitsressourcen zu identifizieren und unterstützen einzelne Personen, Gruppen und Familien bei deren Bemühungen um mehr Gesundheit.

Akademischer Lehrgang Gesundheits- und Krankenpflege, Praxismentoring

Das akademische Upgrade bietet diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen die Möglichkeit, ihr Wissen in der angewandten Gesundheits- und Krankenpflege zu vertiefen und mit Kenntnissen aus Pflegewissenschaft und -forschung zu untermauern. Hochschuldidaktik und Praxisanleitung bilden weitere Schwerpunkte in der akademischen Ausbildung. Als Absolvent:in sind Sie berechtigt, Auszubildende aller Levels anzuleiten und die Zusatzbezeichnung Praxisanleiter:in zu führen.

Masterlehrgang "Ganzheitliche Therapie und Salutogenese"

Mit dem Masterlehrgang "Ganzheitliche Therapie und Salutogenese" erweitern die FH Campus Wien die ganzheitliche Beratungskompetenz in gesetzlich anerkannten Gesundheitsberufen.

Downloads:

Master-Lehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe

Im Master-Lehrgang „Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe“ entwickeln Studierende Kompetenzen in der Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe, im Bildungsmanagement, in der Wissenschaft und Forschung sowie Selbst- und Sozialkompetenzen für Lehr-, Leitungs-, Koordinations- und Entwicklungsaufgaben in Bildungseinrichtungen mit Schwerpunkt Gesundheit.
Weiterführende Informationen

Master-Studiengang Management for Health Professionals – Schwerpunkt Krankenhausmanagement

Im Master-Studiengang „Management for Health Professionals-Schwerpunkt Krankenhausmanagement“ entwickeln Studierende Leadership- und Managementkompetenzen für eine Leitungsposition im Gesundheits- und Sozialwesen, speziell im Spitalsbereich.
Weiterführende Informationen

Weiterbildungslehrgang Kinder- und Jugendlichenpflege

Die Spezialisierung in der Kinder- und Jugendlichenpflege umfasst die Betreuung und Pflege erkrankter Kinder und Jugendlicher. Dabei ist die Einbeziehung des Familiensystems ein wichtiger Faktor in der Arbeit akademischer Expertinnen und Experten in der Kinder- und Jugendlichenpflege.
Weiterführende Informationen

Weiterbildungslehrgang Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege fokussiert ihr Handeln auf Individuen entlang deren gesamter Lebensspanne – von der Kindheit bis ins hohe Alter – Familien sowie Bevölkerungsgruppen, die gefährdet sind, eine psychiatrische bzw. neurologische Erkrankung oder ein psychisches und/oder neurologisches Gesundheitsproblem zu entwickeln und/oder zu haben.
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Anästhesiepflege

Im Akademischen Lehrgang der Anästhesiepflege beobachten, betreuen und überwachen Studierende PatientInnen vor, während und nach einer Narkose sowie während Intensivüberwachungseinheiten. In der Ausbildung entwickeln Studierende Kompetenzen der Selbstorganisation, in der fachlichen Spezialisierung der Anästhesie und den technischen Methoden des Spezialbereiches.
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Cancer Nursing

Im Akademischen Lehrgang Cancer Nursing erwerben Studierende Kompetenzen für die Betreuung von PatientInnen in einem hochsensiblen Gesundheitsbereich. Die Ausbildung vermittelt detailliertes Fachwissen in der Hämatologie und Onkologie und begleitet die Entwicklung von Sozialkompetenz.
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Intensivpflege

Im Akademischen Lehrgang zur Intensivpflege erwerben Studierende pflegerisches Wissen, um PatientInnen auf Intensiv- und Überwachungsstationen trotz hoher Belastung eine bestmögliche Betreuung zu bieten. Dies erfordert neben profundem technischem Verständnis auch sozial-kommunikative sowie Selbstkompetenzen. ​​​​​​
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Kinderintensivpflege

Im Akademischen Lehrgang der Kinderintensivpflege erwerben Studierende pflegerisches Wissen, um kleinen PatientInnen auf neonatologischen und pädiatrischen Intensivstationen eine professionelle Betreuung zu bieten. Dies erfordert neben profundem technischen Verständnis vor allem ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Kommunikationskompetenz.
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Im Akademischen Lehrgang in Kinder- und Jugendlichenpflege erwerben Studierende Kompetenzen, um Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit einer individuell abgestimmten, professionellen Pflege zu betreuen und versorgen. Dies erfordert neben Kreativität und Engagement besonders ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen.
​​​​​​​Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Pflege bei Nierenersatztherapie

Im Akademischen Lehrgang zur Nierenersatztherapie erwerben Studierende profunde pflegerische und technische Kenntnisse, um chronisch niereninsuffizienten PatientInnen eine bestmögliche Betreuung zu bieten. Neben hohem technischen Verständnis für medizinische Geräte während eines operativen Eingriffes, sind insbesondere sozial-kommunikative Fähigkeiten von Belang. ​​​​​​​Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang OP-Pflege

Im Akademischen Lehrgang zur OP-Pflege erwerben Studierende notwendige Kompetenzen für die Vorbereitung, Überwachung und Nachsorge bei operativen und diagnostischen Eingriffen. Dieser sensible gesundheitliche Bereich erfordert neben profundem pflegerischen Wissen insbesondere sozial-kommunikative Fähigkeiten. ​​​​​​
Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Im Akademischen Lehrgang in der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege erwerben Studierende Kompetenzen zur bestmöglichen Betreuung von PatientInnen mit psychischen oder neurologischen Störungen in diversen Krisensituationen. In diesem anspruchsvollen Bereich sind ein hohes Maß an Empathie und Wertschätzung gefragt sowie praktische pflegerische Fähigkeiten.
​​​​​​​Weiterführende Informationen

Akademischer Lehrgang Wundmanagement sowie Kontinenz- und Stomaberatung

Im Akademischen Lehrgang im Wundmanagement sowie in der Kontinenz- und Stomaberatung erwerben Studierende Kompetenzen zur fachlich fundierten Versorgung von Wunden, Kontinenzprolemen und Stomata. Dies erfordert neben professionellem pflegerischen Wissen insbesondere ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Empathie.
​​​​​​​Weiterführende Informationen​​​​​​​

Die Gesellschaft wird immer älter, die Pflege und das Management immer bedeutender. Die FH Kärnten reagiert auf die steigende Nachfrage mit drei speziellen Bachelor- und Masterstudiengängen:

Gesundheits- und Pflegemanagement (BSc)
Gesundheitsmanagement (MSc)
Gesundheits- und Krankenpflege (BSc)

Zusätzlich zum Studienangebot bietet das WBZ-Weiterbildungszentrum ein breites Spektrum an Weiterbildungslehrgängen:

Pädagogik für Gesundheitsberufe
Akademisches Gesundheits- und Pflegemanagement
Akademisches Case Management
Klinisches Risikomanagement
Mediation und Konfliktmanagement
Master Logopädie

Masterstudium "Advanced Nursing Practice"

Sie wollen sich den Herausforderungen der Gesundheitsversorgung, wie der Zunahme von chronischen Erkrankungen und Multimorbidität, dem wachsenden wirtschaftlichen Druck für Krankenanstalten, Pflegedienste und Arztpraxen sowie der fortschreitenden Digitalisierung, stellen?
Sie schrecken nicht davor zurück, bisherige Arbeitsprozesse und Aufgabenverteilungen zu überprüfen, maximale Prozessoptimierung sowie Effektivitäts- und Effizienzsteigerung anzustreben oder das Schnittstellen-Management auszugestalten?

Dann ist dieser Studiengang genau der richtige für Sie. Im Studium lernen Sie, wie Sie eigenverantwortlich leitende Tätigkeiten übernehmen und dabei immer Effizienz und Qualität in der geleisteten Pflege im Blick haben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Primärversorgung der Bevölkerung. Sie beschäftigen sich unter anderem mit Primärversorgungseinheiten, denn diese neuen Gesundheitszentren nehmen eine wichtige Rolle in der Gesundheitsförderung und Prävention – auch in hochtechnisierten Settings – ein.

Der Studiengang ist berufsbegleitend gestaltet. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel am Donnerstag, Freitag und Samstag statt – allerdings nur alle 2 bis 3 Wochen. Somit haben Sie zwischen den Präsenzzeiten freie Wochenenden. Pro Semester findet zusätzlich eine Blockwoche statt.

Weiterführende Informationen

Lehrgang Akademische/r Caremanager/in (CM):

Der zweisemestrige Lehrgang „Akademisches Caremanagement“ richtet sich an Personen, die im Gesundheits- und Sozialbereich beratend und/oder leitend tätig sind und im Sinne des Caremanagements ihre Kompetenzen dahingehend erweitern wollen. Der Lehrgang qualifiziert in der Planung, Koordination und Steuerung von Casemanagement. Die AbsolventInnen leisten durch ihre erworbene Kompetenz zur Netzwerkarbeit einen Beitrag, die Gesamtversorgung von PatientInnen und KlientInnen im Gesundheits- und Sozialbereich zu optimieren.

„CaremanagerInnen“ leisten als Leitungspersonen und OrganisatorInnen im Rahmen des Schnittstellenmanagementes die notwendige Vernetzungsarbeit. CaremanagerInnen planen, koordinieren und steuern den Einsatz von CasemanagerInnen und entwickeln sowie implementieren am gesellschaftlichen Bedarf orientierte Versorgungskonzepte. Mit dieser Höherqualifizierung der TeilnehmerInnen kann Effektivität und Effizienz der Versorgung von Menschen vor, in oder nach Krankheit bzw. mit sonstigem Betreuungsbedarf optimiert werden.

Neben den Grundlagen und Vertiefungen im Caremanagement wird den notwendigen Anforderungen zur Konstruktion der Rahmenbedingungen von Caremanagement in Österreich besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu zählen theoretisches und praktisches Wissen über nachhaltige Netzwerkarbeit in komplexen Systemen, über moderne Informationssysteme sowie über zukunftsorientierte Managementmethoden im Gesundheits- und Sozialbereich. Die TeilnehmerInnen sind aufgefordert, im Rahmen einer Projektarbeit Caremanagement in Österreich sichtbar zu machen. Eine Verknüpfung mit Wissenschaft und Forschung ist dabei anzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung sozialer und verhaltenswissenschaftlicher Kompetenzen, ohne die Netzwerkarbeit nicht möglich wäre.

Lehrgang Akad. Advanced Nursing Practicioner (ANP):

Fragen aus der Praxis zu identifizieren, diese wissenschaftlich zu bearbeiten und nachhaltig in den Pflegealltag zurückzuführen will gelernt sein! Advanced Nursing Practitioners (ANP) als Change Agents und PflegeentwicklerInnen konzipieren und wenden erweitertes, vertieftes und spezialisiertes Pflegewissen an und stellen sich somit den zukünftigen Herausforderungen: Minimierung der bestehenden Versorgungsdefizite und Ineffizienzen, Verbesserung und Sicherung der Qualitätstransparenz, Qualitätsentwicklung und Gesundheitsförderung, Vermeidung der Einschränkungen bedarfsorientierter Primary-Care-Leistungen der Bevölkerung, interdisziplinäre und multiprofessionelle Mitgestaltung des wachsenden Marktes im Langzeitpflegebereich außerhalb des Krankenhauses sowie im Akutbereich Krankenhaus.

Masterlehrgang berufsbegleitend, Integrated Care Systems:

Der 5-semestrige Masterlehrgang stellt die Planung, Koordination, Steuerung und Finanzierung der Integrierten Versorgung in den Mittelpunkt des Lehr- und Lernumfeldes. Jüngste Regierungserklärungen und Artikel-15a-Vereinbarungen im Zuge von Gesundheitsreformen betonen immer wieder die Bedeutung des sektorenübergreifenden Gestaltens für eine qualitative hochwertige und leistbare Versorgung der Bevölkerung.

Der Masterlehrgang Integrated Care Systems stellt ein wissenschaftlich fundiertes und praxisorientiertes Ausbildungsangebot für FachexpertInnen und Führungskräfte aus den gesundheits- und sozialwirtschaftlichen, den gesundheits- und sozialpolitischen als auch den gesundheits-und sozialwissenschaftlichen Bereichen dar, die Interesse und Motivation mitbringen, kreativ neue Lösungen zu finden, gesamtgesellschaftliche Konzepte zu entwickeln und Innovationen in den Systemen nachhaltig setzen möchten.

Downloads:

Ab Jänner 2021 bietet die FH Salzburg folgende Spezialisierungen berufsbegleitend als akademischen Lehrgang an:

Kinder- und Jugendlichenpflege

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege

Die beiden Spezialisierungen werden in einem gemeinsam geführten Lehrgang, der in Blockwochen über drei Semester stattfindet, unterrichtet. Die Lehrgangsteilnehmer:innen erhalten neben den fachlichen Inhalten, der jeweils gewählten Spezialisierung, auch "spezialisierungsübergreifende" Inhalte, um die Interdisziplinarität der beiden Pflegefachgebiete zu stärken bzw. dem aktuellen Bedarf im klinischen Setting nachzukommen. Zudem ergänzen grundlegende, wissenschaftliche Inhalte die Weiterbildung und ermöglichen den Einstieg in weiterführende Studienangebote nach Abschluss des Lehrgangs. Der Lehrgang wird in Kooperation mit der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Salzburg und dem Institut für Pflegewissenschaft- und praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität angeboten.

Basales und mittleres Pflegemanagement

Der dreisemestrige Lehrgang "Basales & Mittleres Pflegemanagement" richtet sich an diplomierte Pflegepersonen, welche sich für Management- und Führungsaufgaben qualifizieren oder ihre bestehenden Managementkompetenzen vertiefen wollen. Absolventinnen sind nach §64 GuKG berechtigt die Zusatzbezeichnung „akademisch geprüfte:r Pflegemanager:in“ zu führen. Die Entwicklung dieses Lehrgangs erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule, der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt sowie des Landesklinikums Wiener Neustadt. Wegweisend war hierbei das Zusammenwirken zwischen Theorie und Praxis, weshalb der Kompetenzerwerb zur Ausübung von Führungsaufgaben im basalen und mittleren Pflegemanagement im Vordergrund des Lehrganges steht. So vertiefen die Studierenden ihre Fähigkeiten zu planen und zu organisieren. Das Erkennen von betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und Berücksichtigung im Stations- bzw. Abteilungsgeschehen wird in diesem praxisnahen Lehrgang vermittelt und befähigt die AbsolventInnen zur Übernahmen von leitenden Funktionen in der Praxis, sei es in der Klinik oder einem extramuralen Unternehmen.

Praxisanleitung

Der zweisemestrige, berufsbegleitende Lehrgang „Praxisanleitung“ richtet sich an diplomierte Pflegepersonen und Angehörige anderer Gesundheitsberufe, die sich für die Praxisanleitung von Auszubildenden und Studierenden im Gesundheitsbereich qualifizieren möchten und wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule und den Praxispartnern entwickelt. Im Fokus steht der Kompetenzerwerb der praktischen Anleitung von Auszubildenden und Studierenden in Gesundheitsberufen. Hierfür erwerben die AbsolventInnen wichtige didaktisch-methodische sowie wissenschaftliche Kenntnisse.

Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Lehrgang Basales- und mittleres Pflegemanagement

Praxisanleitung

Downloads

BILDUNG/WEITERBILDUNGEN UND SPEZIALISIERUNGEN/IBS AKADEMIE IN KOOPERATION MIT DER HOCHSCHULE ZITTAU/GÖRLITZ

Upgrade-Bachelor MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN

Speziell für diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen Das Gesundheits- und Sozialwesen gehört zu den stark wachsenden Branchen der Wirtschaft. Einrichtungen in diesem Bereich suchen verstärkt nach Fachkräften, die betriebswirtschaftlich denken und handeln, gleichzeitig aber auch die Probleme in der Gesundheits- und Krankenpflege kennen.
In der Branche gibt es außerdem seit längerem den Ruf nach einer akademischen „Nachausbildung“ für DGKP, also nach einem Kurzstudium bzw. einem Upgrade-Bachelor. Genau diese Lücke wollen wir mit diesem Studium in Österreich schließen. Denn wir wissen, dass diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen oder Personen im gehobenen medizinisch-technischen Dienst, die sich weiterbilden und übergreifende Managementkompetenzen erwerben, heiß begehrt sind.

Verkürzter Bachelor durch Anrechnung für DGKP
Die IBS-Akademie bietet genau für diese Zielgruppe ein schnelles, berufsbegleitendes Bachelorstudium in Kooperation mit einer der besten Hochschulen Deutschlands, der staatlichen Hochschule Zittau/Görlitz, an.

Durch die Anrechnung aus der Vorbildung kann die Studienzeit um drei Semester verkürzt werden. Dieser Upgrade-Bachelor ist in der gesamten EU anerkannt und berechtigt zu weiterführenden Masterstudienprogrammen. Zugangsvoraussetzung ist neben einer medizinischen Ausbildung Matura oder Berufsreifeprüfung.

Geblockte Vorlesungen in Wien oder vom Wohnzimmer aus
In der Regel ist einmal pro Monat ein Wochenende Vorlesung – abwechselnd Präsenz und Online – die Prüfungen können zeitnah zu den Vorlesungen in ganz Österreich abgelegt werden (Wien, Salzburg, Innsbruck). Zusätzlich sind zwei Intensivwochen für das gesamte Studium vorgesehen. Die Präsenzvorlesungen finden zwar in Wien statt, können jedoch auch live von jeglichem anderen Standort „miterlebt“ werden. Der Großteil wird sogar aufgezeichnet. Damit wird das Studium für Berufstätige sehr flexibel und individuell gestaltbar. Hochkarätige ManagerInnen und Medizin-ExpertInnen, die den Unterricht abhalten, sind weitere Pluspunkte.

Schwerpunkte des Studiums
Das Studium qualifiziert Sie unter anderem für folgende Aufgaben: • Entwicklung moderner Versorgungs- und Betreuungskonzepte • Planung und Überwachung der Personalkapazitäten • Aufbau effizienter Organisationsstrukturen • Erarbeitung von Finanzierungskonzepten • Planung, Durchführung & Überwachung von Qualitätssicherungsmaßnahmen • Planung und Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen

Bewerben Sie sich jetzt online für das nächste Semester. Der Einstieg ist im Sommer- und im Wintersemester möglich.

Weiterführende Informationen

Download:

UNI for LIFE

Unter folgendem Link können Sie sich über die umfangreichen Weiterbildungsangebote der Karl-Franzens-Universität Graz informieren:

http://www.uniforlife.at

Pflege bei psychischen Erkrankungen

Die beständig zunehmende Bedeutung psychiatrischer Erkrankungen bedingt einen nachhaltigen Bedarf an qualifizierten Pflegeassistent:innen (PA) und Pflegefachassistent:innen (PFA). Die Inhalte des Universitätskurses zielen auf die Bedeutung der unterschiedlichen Therapieformen und die professionelle Bewältigung von psychosozialen Krisensituationen ab. Das Erkennen und die Deeskalation von Selbst- und Fremdgefährdungspotenzialen sind dabei genauso wesentlich wie Berufsethik und die eigene Stress- bzw. Burnoutprophylaxe.

Erfahrungsaustausch mit renommierten Vortragenden auf fachlicher und sozialer Ebene und die andauernde Auseinandersetzung mit dem eigenen Menschsein stellen weitere Benefits dar. Der Universitätskurs wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Süd des Landes Steiermark veranstaltet und findet in deren Räumlichkeiten statt.

Dauer: 2 Semester, berufsbegleitend (montags und dienstags von 8.00 bis 15.30 Uhr)
Start: 7.November 2022
Ort: Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Süd des Landes Steiermark, 8053 Graz, Wagner-Jauregg-Platz 23
Abschluss: Universitätszertifikat
Mehr Informationen: Psychiatrische Pflege | Ausbildung in Graz - UNI for LIFE

Kinder- und Jugendlichenpflege

Die Arbeit in der Kinder- und Jugendlichenpflege umfasst nicht nur die Betreuung und Pflege in den entsprechenden Alters- und Entwicklungsstufen, sondern impliziert das Mitwirken an Rehabilitation und Betreuung körperlich bzw. psychosomatisch Erkrankter im Kindes- und Jugendalter und im Umfeld der Palliativpflege.

AbsolventInnen dieses Universitätskurses vertiefen Pflegekompetenzen auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Pflegepraxis von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, Pflegebedarfe unter Berücksichtigung vorhandener Ressourcen einzuschätzen, Angehörige in Pflegefragen zu unterstützen und in Krisensituationen deeskalierend zu handeln.

Dauer: 2 Semester, berufsbegleitend (montags von 8.00 bis 18.00 Uhr)
Start: 10. Oktober 2022
Ort: Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ost des Landes Steiermark, Auenbruggerplatz 24, 8036 Graz Abschluss: Universitätszertifikat
Mehr Informationen: Kinder- und Jugendlichenpflege | berufsbegleitend - UNI for LIFE

Noch mehr Weiterbildungsmöglichkeiten bei UNI for LIFE

Die Medizinische Universität Graz bietet in Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe mehrere hochwertige Universitätslehrgänge im Gesundheitsbereich an.

Unter folgendem Link erhalten Sie nähere Informationen:
Medizinische Universität Graz, Universitätslehrgänge

Bachelorstudium Pflegewissenschaft Online
Studieren
Sie doch von zu Hause!

Bei weitgehend freier Zeiteinteilung ganz individuell studieren – mit unserem innovativen Online-Studium Pflegewissenschaft haben Sie jetzt die Chance, den Abschluss als Bachelor of Science in Nursing (BScN) auf dem anspruchsvollen akademischen Niveau der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität zu erlangen. Unsere Dozenten sorgen dabei für die richtige Mischung aus Wissensvermittlung, Freude, Studienbegleitung und Gemeinschaft.

Dabei hilft Ihnen nicht nur ein durchdachtes, vielfach prämiertes Studiendesign, das ganz dicht an der Praxis orientiert ist, sondern auch eine spielend leicht beherrschbare Lernplattform, die auch auf Ihrem Computer problemlos funktioniert und keinerlei Rätsel aufgibt.

Studienstart: jederzeit möglich.
Abschluss: BScN, 180 ECTS

http://www.pmu.ac.at/onlinestudium.html

Masterstudium Pflegewissenschaft
Berufsbegleitender Online-/Präsenzstudiengang

Der im deutschsprachigen Raum einzigartige kombinierte Online-/Präsenzstudiengang kann berufsbegleitend in 4 Semestern (2 Studienjahre) absolviert werden. Die internetbasierten Lerninhalte können in individueller Zeiteinteilung ortsunabhängig absolviert werden. Die Präsenzzeiten am Studienstandort Salzburg umfassen insgesamt 10 Präsenzwochen (à 5 Werktage) plus 2 Einführungstage und 3 Abschlusstage.

Studienstart jeweils im März, Anmeldungen jederzeit möglich, max. 25 Studienplätze
Abschluss: MScN, 120 ECTS

http://www.pmu.ac.at/master-pflege.html

Doktoratsstudiengang "Nursing & Allied Health Sciences (Ph.D.)"
Gut strukturiert, aber auch flexibel

Das Institut für Pflegewissenschaft und -praxis bietet – nach erfolgreicher Akkreditierung durch die AQ Austria – ein strukturiertes und interdisziplinäres Doktoratsstudium zum "Ph.D. in Nursing & Allied Health Sciences" an. Eine interdisziplinäre Ausrichtung im deutschsprachigen Raum ist beabsichtigt und erwünscht, nachdem subjektbezogene Forschungsprobleme rund um das Gesund- und Krank-SEIN von Menschen nicht nur in der Pflegewissenschaft sondern auch in verwandten Gesundheitswissenschaften (z.B. Public Health, Hebammenkunde, Medizin, Physio- und Ergotherapie) bearbeitet werden. Das Doktoratsstudium baut im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzeptes auf einer Graduiertenschule auf. Dazu gehören eine intensive Betreuung, eine ideelle Förderung und der Austausch mit anderen Doktoratsstudierenden aus den Bezugsdisziplinen. Es handelt sich um einen kombinierten Online- und Präsenzstudiengang, der als ein durchschnittlich aufwändiges Studium in drei Jahren oder auch in sechs Jahren berufsbegleitend absolviert werden kann. Die Studiengangsleitung hat Univ. Prof. Dr. Margitta Beil-Hildebrand inne, die für Fragen gerne per E-Mail: oder Telefon: +43-662 2420 80365 zur Verfügung steht.

Studienstart: jeweils im April, Anmeldungen bis zum 15.12. eines jeden Kalenderjahres, max. 10 Studienplätze
Abschluss: Ph.D.

http://www.pmu.ac.at/phd-pflege

Bachelor-Studium Pflegewissenschaft

Mit dem Bachelor-Studium der Pflegewissenschaft bietet die Tiroler Privatuniversität UMIT eine profunde wissenschaftlich orientierte Ausbildung mit den Schwerpunkten Pflegepädagogik*, Pflegemanagement** bzw. Evidenzbasierte Pflegepraxis an, die den Studierenden Theorie, Fachwissen und praktische Kenntnisse für die Bewältigung der komplexen beruflichen Aufgabenstellungen vermittelt. Die Studierenden lernen, wissenschaftliche Methoden auf dem Gebiet der Pflegewissenschaft anzuwenden. Pflegewissenschaft wird an der Tiroler Privatuniversität UMIT als anwendungs- und umsetzungsbezogene akademische Disziplin verstanden, die den Praxisbezug stets im Fokus hat.

* entspricht der Sonderausbildung für Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß §65a (GuKG-Novelle 2016, GuK-LFV Anlage 6)
**entspricht der Sonderausbildung für Führungsaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß §65a (GuKG-Novelle 2016, Anlage 7)

Dauer und Konzeption des Studiums
Das Bachelor-Studium Pflegewissenschaft umfasst in der Regelstudiendauer von sechs Semestern 180 ECTS-Punkte. Dabei werden die Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 108 ECTS-Punkten geblockt angeboten. Eine Blockwoche dauert (ganztägig) von Montag bis Freitag bzw. Samstag. Individuelle Lerneinheiten im Ausmaß von 72 ECTS-Punkten in Form von Projekten, Seminararbeiten, Praktika, etc. runden den Studienplan ab.

Für diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen – für die ein Einstieg im dritten Semester nach erfolgreicher Absolvierung von Lehrveranstaltungsprüfungen möglich ist – bietet das Bachelor-Studium die Möglichkeit, sich für Lehr- und Führungsaufgaben zu qualifizieren.


Studium Bachelor Pflegewissenschaft

Abschluss: Bachelor of Science in Nursing (BScN)

Master-Studium Advanced Nursing Practice

Durch das Master-Studium Advanced Nursing Practice (ANP) werden speziell für berufserfahrene diplomierte Pflegepersonen mit Bachelor-Abschluss zusätzliche berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Pflege geschaffen. Der inhaltliche Fokus liegt auf einer verstärkten pflegerischen Autonomie und den veränderten Handlungskompetenzen in klinischen und mobilen Settings, die im ANP-Bereich ausgebildete Pflegepersonen in Zukunft innehaben werden.

Dauer und Konzeption des Studiums
Die Dauer des Master-Studiums Advances Nursing PRactice (ANP) beträgt 4 Semester, das entspricht 120 ECTS. Das Studium baut auf den Grundlagen des Bachelor-Studiums der Pflegewissenschaften sowie auf vergleichbare Studiengänge von Universitäten und Fachhochschulen auf.

Master-Studium Advanced Nursing Practice

Abschluss: Master of Science in Nursing (MScN)

Master-Studium Pflege- und Gesundheitspädagogik

Das Master-Studium Pflege- und Gesundheitspädagogik soll ergänzend zu seinem wissenschaftlich-methodischen Qualifikationsziel den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen und damit Absolvent/inn/en eine universitäre Ausbildung auf Master-Niveau in Kombination mit einer entsprechenden Berufsberechtigung (§65a GuKG-Novelle 2016 - Sonderausbildung Lehraufgaben in der GuKP) zur bestmöglichen Unterstützung deren Beschäftigungsfähigkeit ermöglichen.

Dauer und Konzeption des Studiums
Die Dauer des Master-Studiums Advances Nursing Practice (ANP) beträgt 4 Semester, das entspricht 120 ECTS. Das Studium baut auf den Grundlagen des Bachelor-Studiums der Pflegewissenschaften sowie auf vergleichbare Studiengänge von Universitäten und Fachhochschulen auf.

Master-Studium Pflege- und Gesundheitspädagogik

Abschluss: Master of Health Professions Education (MHPE), damit geht die Berufsberechtigung gemäß §65a GuKG-Novelle 2016 - Sonderausbildung für Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege - einher.


Master-Studium Pflege- und Gesundheitsmanagement

Das Master-Studium Pflege- und Gesundheitsmanagement fokussiert in erster Linie auf die Gestaltungsaufgaben im Management wie die Konzeption, die Realisierung und Evaluation von Projekten im Gesundheitssektor und dies auf unterschiedlichen Ebenen und Dimensionen. Neben dem Management von Organisationen, Gruppen und Personal nimmt die Reflexion der eigenen Führungsrolle zur Stärkung und zum Ausbau der individuellen Führungskompetenz einen großen Stellenwert ein.

Dauer und Konzeption des Studiums
Die Dauer des Master-Studiums Advances Nursing Practice (ANP) beträgt 4 Semester, das entspricht 120 ECTS. Das Studium baut auf den Grundlagen des Bachelor-Studiums der Pflegewissenschaften sowie auf vergleichbare Studiengänge von Universitäten und Fachhochschulen auf.

Master-Studium Pflege- und Gesundheitsmanagement

Abschluss: Master of Arts (MA), damit geht die Berufsberechtigung gemäß §65a GuKG-Novelle 2016 - Sonderausbildung für Führungsaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege - einher.

Doktorat-Studium Pflegewissenschaft

Zur Entwicklung fundierten pflegerischen Wissens sind akademisch ausgebildete Pflegende mit einem Doktorat der Pflegewissenschaft von zunehmender Bedeutung. Die Promotion in Pflegewissenschaft befähigt zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit. Diese Personen engagieren sich in der Weiterentwicklung der Pflege in der Praxis und in der Theorie. Sie konzipieren u.a. neue Programme und Pflegestrategien auf Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse und führen Forschung eigenverantwortlich durch. Berufsfelder für promovierte Pflegewissenschaftler sind u. a. in Forschung, Lehre und Management zu finden.

Dauer und Konzeption des Studiums
Die Regelstudiendauer des Promotionsstudiums beträgt sechs Semester; insgesamt umfasst der Arbeitsaufwand für das Promotionsstudium ein Äquivalent von 180 ECTS-Punkten. Als Zulassungsvoraussetzung gilt ein abgeschlossenes Studium im zweiten Zyklus im Studiengang Pflegewissenschaft (Schwerpunkte: Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegeexpertise, Gerontologie) sowie gerontologischer, philosophischer, naturwissenschaftlicher, gesundheitswissenschaftlicher und sportwissenschaftlicher Studien, sofern hinsichtlich dieser Studien im Rahmen von generellen oder individuellen Schwerpunktsetzungen wesentliche Bezüge zur Pflege nachgewiesen werden können.

Doktorat-Studium Pflegewissenschaft

Abschluss: Doktorin/Doktor der Philosophie (Dr. phil.)

Zertifikatskurs „Informationsmanagement und eHealth im Pflege- und Sozialbereich“

Das Gesundheitswesen basiert zunehmend auf dem Einsatz moderner Informationstechnologien (IT). Auch im Pflegebereich bietet IT erhebliche Chancen zur Verbesserung von Qualität und Effizienz, z.B. durch Pflegedokumentationssysteme, elektronische Patientenakten, IT-Systeme im Intensivbereich (PDMS), Dokumentationssysteme in der mobilen Pflege, Telemonitoringsysteme, e-Health-Anwendungen zur Vernetzung von Einrichtungen oder assistierende Gesundheitstechnologien (AAL).

Die eingesetzten IT-Werkzeuge werden dabei immer komplexer und auch untereinander zunehmend vernetzt. Pflegedokumentationssysteme sind daher nicht isoliert, sondern nur als Teil eines integrierten Krankenhausinformationssystems zu verstehen und zu planen.

Der Kurs ist besonders auf die Bedürfnisse von Personen aus dem Pflege- und Sozialbereich ausgerichtet.

Zertifikatskurs Informationsmanagement und eHealth

Abschluss: Kurszertifikat (2 ECTS)

Basales und mittleres Pflegemanagement

Die veränderten Bedingungen im Gesundheitssystem erfordern besonders von leitenden Personen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege spezifische Kompetenzen. Um diese Aufgaben verantwortungsvoll umzusetzen zu können, benötigen Pflegende in Leitungsfunktionen der basalen und mittleren Managementebene fundierte Fachkenntnisse über pflegewissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Steuerungsinstrumente sowie Grundlagen im Bereich der Sozialkompetenz, der Kommunikation und Methodik. Die universitäre Weiterbildung Basales und mittleres Management bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, neben ihrer Fach- und Handlungskompetenz auch die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Dabei werden auch ihre bereits vorhandenen beruflichen Erfahrungen berücksichtigt und der Transfer in die persönliche Praxis möglich. Der Lehrgang basiert auf den gesetzlichen Vorgaben der Weiterbildung für Führungsaufgaben gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz sowie der GuK-LFV. Dieser Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit unserem Partner - dem Roten Kreuz Wien - in dessen Ausbildungszentrum durchgeführt. Der positive Abschluss dieses Lehrganges ermöglicht den Besuch von weiterführenden Universitätslehrgängen oder Studiengängen an der UMIT.

Basales und mittleres Management

Zertifikatskurs Modeling Approaches in Health Technology Assessment

Der Zertifikatskurs der Tiroler Privatuniversität UMIT „Modeling Approaches for HTA: A Practical Hands-on Workshop“ bietet eine praxisorientierten Einführung in die Modellierungs- und Simulationsverfahren, die bei Health Technology Assessments und in Entscheidungsanalysen angewendet werden. Im 3-tägigen Zertifikatskurs bekommen Teilnehmer einen tiefen Einblick in die theoretischen Grundlagen von Evaluations- und Modellierungsverfahren im Gesundheitswesen. Beispiele aus verschiedenen akuten und chronischen Krankheiten zeigen das breite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten entscheidungsanalytischer Modellierung. Teilnehmer lernen in praktischen Übungen, Modelle eigenständig zu entwickeln und mit verschiedenen Softwarepaketen zu programmieren. Weltweit renommierte Referenten vermitteln die anspruchsvollen Inhalte an ein internationales Teilnehmerfeld didaktisch eingängig und praxisnah an konkreten Problemstellungen des Gesundheitswesens. Die Absolventen des Zertifikatskurses sind bestens gewappnet, um als Spezialisten Modelle zu erstellen, deren Qualität und Ergebnisse zu bewerten und für die Entscheidungsträger des Gesundheitswesens aufzubereiten. Abschluss: Bei erfolgreicher Absolvierung eines jeden Moduls erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung, sowie nach Abschluss aller vier Module ein offizielles UMIT Zertifikat.

Bei erfolgreicher Teilnahme am Examen können ECTS Punkte erworben werden.

Modeling Approaches in Health Technology Assessment

Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege

Das Qualifikationsprofil des Universitätslehrganges „Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege“ entspricht jenem der Sonderausbildung für Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege - Gleichhaltung gem. GuKG-Novelle (2016, §23) und umfasst die Befugnis zur Lehrtätigkeit in der Gesundheits- und Krankenpflege und die Leitung von Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, Sonderausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegehilfelehrgängen.

Lehraufgaben Gesundheits- und Krankenpflege

Abschluss: Akademische Lehrerin / Akademischer Lehrer in der Gesundheits- und Krankenpflege

Führungsaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege

Das Qualifikationsprofil des Universitätslehrganges „Führungsaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege“ entspricht jenem der Sonderausbildung für ULG Führungsaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege - Gleichhaltung gem. GuKG-Novelle (2016, §26). Der Universitätslehrgang befähigt die TeilnehmerInnen zur Leitung des gesamten Pflegedienstes an Krankenanstalten und an Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen.

Führungsaufgaben Gesundheits- und Krankenpflege

Abschluss: Akademische Gesundheits- und Pflegemanagerin/Akademischer Gesundheits- und PflegemanagerIn


Universitätslehrgang Health Information Management

Die UMIT bietet seit 2017 den Universitätslehrgang Health Information Management an, welcher berufsbegleitend zu einem Master-Abschluss (M.A.) führt. Der voll akkreditierte online-basierte Universitätslehrgang vermittelt fundiert und praxisnah Kompetenzen bezüglich des IT-Einsatzes im Gesundheitswesen. Zielgruppen sind u.a. Pflegefachpersonen mit einem Interesse an Fragen der Digitalisierung in der pflegerischen Versorgung. Der Universitätslehrgang adressiert speziell die Bedürfnisse berufstätiger Personen und wird daher als online-basiertes Studium angeboten. Dabei wird ein modernes und preisgekröntes didaktisches Konzept eingesetzt, welches das Lernen voneinander und miteinander in einer interdisziplinären und internationalen Studiengruppe unterstützt. Detaillierte Informationen zu Inhalt und Ablauf des Universitätslehrgangs finden sich unter

Universitätslehrgang Health Information Management

Clinical Assessment

In den Universitätskursen, die in Kooperation mit der FHS St.Gallen (CH) durchgeführt werden, werden Theorien und Praxis des Clinical Assessments vermittelt. Das systematische Erheben einer Anamnese und die körperliche Untersuchung sowie die daraus erhobenen Befunde bilden die Basis für die klinische Einschätzung der Patientinnen und Patienten. Dieses Clinical Assessment gewinnt im Rahmen des Pflegeprozesses mehr und mehr an Bedeutung, wobei der Fokus auf einer verstärkten pflegerischen Autonomie und den veränderten Handlungskompetenzen in stationären und ambulanten Settings liegt, welche ausgebildete Pflegepersonen (Advanced Practice Nurses) in Zukunft innehaben werden. In den Universitätskursen Clinical Assessment erwerben die Teilnehmer/innen wichtige Kompetenzen für die diagnostische Pflegeintervention und können nach Abschluss der Fortbildung sowohl im Pflegeprozess relevante Patientinnendaten und Patientendaten systematisch erfassen als auch entsprechend interpretieren und kommunizieren.

Clinical Assessment

Universitätskurs Wundexperte/in ICW®

Die Pflege von Menschen mit diabetischem Fußsyndrom, Dekubitus und Ulcus cruris venosum ist mehr als die Behandlung und Versorgung von Wunden oder die Wahl der richtigen Wundauflage. Im Universitätskurs Wundexperte/in ICW® werden die Teilnehmer/innen gemäß dem Standard der „ICW – Initiative chronische Wunden e.V.“ (www.icwunden.de) qualifiziert. Sie erwerben fundierte Kenntnisse über mögliche Ursachen sowie die verschiedenen Arten von Wunden und lernen die State of the Art Methoden der Wundversorgung kennen. Nach Abschluss der Fortbildung können sie Menschen mit chronischen Wunden fachgerecht versorgen und präventive wie lokaltherapeutische Maßnahmen umsetzen.

Wundexperte/in ICW®

Universitätskurs Sozial-Pflegerisches Case Management

Die Versorgung und Pflege von Personen mit komplexen Problemlagen stellt sowohl für beteiligte Versorgungseinrichtungen als auch für deren Angehörige eine große Herausforderung dar. Akademisch ausgebildete Case Manager/innen fungieren hier als „Lotse im Versorgungssystem“. Sie stellen als Bindeglied zwischen den Versorgungsanbietern und mobilen bzw. häuslichen Settings, eine durchgehend geplante und reibungslos ablaufende Pflege und Betreuung sicher.

Qualifikationsprofil
Im Universitätskurs Sozial-Pflegerisches Case Management erlernen die Teilnehmer/innen wesentliche Handlungskompetenzen, die die inter-, transdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie eine Steigerung von Qualität und Wirksamkeit in der Betreuung und Versorgung betroffener Personen zum Ziel haben. Nach Abschluss des Universitätskurses sind die Absolvent/inn/en in der Lage, sich in komplexe Problemstellungen einzuarbeiten und entsprechende Lösungsstrategien zu konzipieren und umzusetzen.

Die Weiterbildung Case Management gemäß § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetz wird in Kooperation der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL und des AZW angeboten.

Steckbrief Sozial-Pflegerisches Case Management

Ausbildungsziele

• Vermittlung von vertieften, aktuellen Kenntnissen in der Theorie und Praxis des Case Management
• Vermittlung von Verfahrenssicherheit in der Fallsteuerung
• Befähigung zur ressourcen- und netzwerkorientierten Arbeit
• Vermittlung von Grundkenntnissen auf dem Gebiet der Systemsteuerung und Anwendungsbezüge
• Reflexion der Rolle und Funktionen im Case Management, des beruflichen Selbstverständnisses, der Spannungsfelder und der berufsethischen Prinzipien

Berufsperspektiven

Case ManagerInnen werden vorrangig im Krankenhaus (Entlassungsmanagement), in der Gemeinde bzw. in mobilen Pflege- und Betreuungsorganisationen oder in Krankenkassen eingesetzt.

Zulassungskriterien

Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Absolvent/inn/en der Pädagogischen Hochschule oder der Akademie für Sozialarbeit, Ärztinnen/Ärzte (Humanmedizin), Apothekerinnen/Apotheker o.ä. mit mindestens einjähriger Berufsund/ oder Praxiserfahrung in einem einschlägigen Arbeitsfeld.

Aufbau & Umfang/ECTS/Sprache

• Vorlesungen mit Vor- und Nachbereitungsaufträgen sowie ein selbstorganisierter kollegialer Fachaustausch im begleitenden Selbststudium
• Dauer: ein Jahr, 10 x 2 Tage Präsenzunterricht
• 30 ECTS-Credits / Unterrichtssprache Deutsch Leistungsnachweis & Zertifikat
• Die Teilnehmer/innen legen eine Prüfung über alle Modulinhalte und eine mündliche Abschlussprüfung ab. Sie absolvieren ein Praxisprojekt (2 Tage) und verfassen eine Abschlussarbeit.
• Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolvent/inn/en ein Zertifikat der UMIT TIROL Academy mit 30 ECTS-Credits (European Credit Transfer System).
• Der Universitätskurs zählt gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz als Weiterbildung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege.
• Nach Anerkennung des Universitätskurses durch die Österreichische Gesellschaft für Case und Care Management wird den Absolvent/inn/en die Bezeichnung „zertifizierte Case Managerin (ÖGCC) / zertifizierter Case Manager (ÖGCC)“ verliehen.

Gebühren
• Kursgebühren: EUR 2.900,-

Sozial-Pflegerisches Case-Management

MASTERSTUDIUM PFLEGEWISSENSCHAFT

Das Masterstudium Pflegewissenschaft an der Universität Wien dient der Vertiefung und Erweiterung der in einem pflegewissenschaftlichen Bachelorstudium oder in einem fachnahen Bachelorstudium erworbenen fachwissenschaftlichen und forschungsmethodischen Kenntnisse. Mit dem Studium sollen die Absolventinnen und Absolventen zur eigenständigen Planung, Organisation, Durchführung und Evaluierung von Pflegeforschungsprojekten sowie zu Projekten, welche auf die Umsetzung von Forschungsergebnissen abzielen, befähigt werden. Über den engeren Forschungskontext hinaus sollen Absolventinnen und Absolventen aufgrund einer erweiterten Expertise zur Tätigkeit in anderen akademischen Arbeitsfeldern der Pflege qualifiziert werden.

Das Masterstudium baut auf einem facheinschlägigen Bakkalaureat auf und umfasst vier Semester bzw. 120 ECTS (ECTS = European Credit Transfer System; 1 ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlich geschätztem Aufwand von 25 Arbeitsstunden).

MASTERPROGRAMM "GERONTOLOGIE UND SOZIALE INNOVATION" AM POSTGRADUATE CENTER DER UNIVERSITÄT WIEN

Das zweijährige, berufsbegleitende Masterprogramm (MA) „Gerontologie und soziale Innovation“ der Universität Wien in Kooperation mit der FH Campus Wien richtet sich an Personen, die im Sozialmanagement, im Bereich der Technik und Kommunikationstechnologien sowie in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens tätig sind. Die TeilnehmerInnen erhalten die notwendigen Kompetenzen zur Durchführung innovativer Projekte zur Lebens- und Sozialraumgestaltung älterer Menschen sowie zur Entwicklung neuer sozialer Dienstleistungen für diese Zielgruppe.

Franz Kolland Stipendium

für den Besuch des Masterprogramms „Gerontologie und soziale Innovation“ mit Start im WS 2017/18 an der Universität Wien (Infos)

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